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Gott sei Dank

Ich habe mich in die Hände Gottes gegeben und er hat mich wunderbar erhalten in seiner Fülle.

Wendemarke und Verpflichtung.

Keine Geschichte wie jede andere.

Am 13.10.2017 plagten mich Kopfschmerzen, die den Eintritt in diesen Arbeitstag erschwerten, die Arbeitsaufnahme nur kurz ermöglichten. Was sich zunächst anfühlte wie eine Grippe, von ärztlicher Seite als solche behandelt wurde, verging nach 7 Tagen nicht. Meine Frau Sabine hat mich mit ärztlichem Rat am 20.10.2017 ins Klinikum Kulmbach gebracht.

Hier wurde meine Lage als das bezeichnet, was ich früher immer mit "dramatisch" umriß.

Nach einer Vielzahl von Untersuchungen hat man schnell und entschlossen im Inneren meines Körpers gesucht.

Heute weiß ich, mir wurde das Leben gerettet. Von Sabine, von den Ärzten des Klinikums Kulmbach und der Kraft unseres Herrn Jesus Christus. Ohne das Beisein meines Sohnes Lukas und die Unterstützung durch meinen Bruder Franz wäre der Weg nicht erreichbar gewesen.

Dafür bin ich zutiefst dankbar.

Wenn ich hier diese Worte schreibe, dann dient dies nicht zur Stillung meiner eitlen Bedürfnisse, meinem Drang eine Geschichte zu erzählen und vor allem nicht, mich zu wichtig zu nehmen. Ich bin Staub im Wind.

Dennoch bin ich überzeugt, dass diese Geschichte erzählt werden muss. Als Zeugnis für den Beistand in Not durch unseren Herren.

Ich glaube, dass mein freier Wille mich für das Gebet zu entscheiden, die Tür öffnete, um durch Hingabe in ein neues Leben zu treten. Jede Sekunde ist von nun an an von Gott geschenkte Sekunde, jedes Lachen ein von Gott geschenktes Lachen. Jede Traurigkeit eine von Gott geschenkte Traurigkeit.

Für mich ist es Gnade und Verpflichtung. Beitrag für das Gelingen dieser Welt zu sein.

Durch das rasche und engagierte Eingreifen der Ärzteschaft vieler Disziplinen des Klinikum Kulmbach wurde mir mein Leben gerettet. Durch die Betreuung und Pflege der Krankenschwestern und Pfleger durfte ich die Reinform der barmherzigen Liebe erfahren. Mir wurde in jeder Sekunde meine Würde erhalten. Nicht unerwähnt bleiben darf die Zugangsglocke der Intensivstation für Gäste, die mir Licht als den Träger dieser Liebe wach hielt (verstehe wohl nur ich).

Heute weiß ich, dass viele Menschen - wenn auch in unterschiedlicher Weise - für mich gebetet haben und meine eigenen Gebete weitergetragen haben.

Für jeglichen Beistand, Hilfe und Unterstützung bedanke ich mich ganz besonders.

Am dritten Tage nach meiner Erlösung habe ich mir vorgenommen, mein Überleben in  eine Geschichte zu fassen, welche meine persönliche Wahrnehmung widerspiegelt.

Als Adressat habe ich eine Gruppe von Menschen gewählt, die über Deutschland und die Schweiz verteilt als lockerere Gruppe sich in technischen und menschlichen Herausforderungen beisteht. Da ich jeden in seiner Unterschiedlichkeit ganz besonders schätze, getraute ich mich, sie zur Vorprüfung dieses Textes heranzuziehen. Ich hoffe, sie sehen sich darin geehrt. Ihre Reaktionen zeigten mir, dass Freude, Staunen, Irritation und Stille nahe beieinander liegen. Dafür danke ich sehr. Einbezogen wurden neben meiner Frau noch Verwandte und liebe Freunde.

Nun, diesen Text biete ich hier zum Download an, er wurde redigiert und um die Befunde bereichert. Es ist ein persönlicher Text, der zunächst nicht weitergereicht werden soll.

Klinikum Kulmbach - Oktober-November 2017 Befund_4rs

Dieser Text findet sich ebenso auf der Downloadseite.

Eine Bilddokumentation hat mir Google zur Verfügung gestellt. Auch vom Krankenlager habe ich meinen Segen und mein unfaßbares Glück festgehalten.

Reise nach Kulmbach - durch die Untiefen des Daseins.

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