Sich vorstellen, man taucht auf.

Die Tage haben wir uns mal die Mühe und den Spass gemacht, auch mal nach sich selbst zu recherchieren. Nur, um zu sehen, was auftaucht. Über sich, über mich. Klar, im Internet.

Da ist mir der Gedanke gekommen, man setzt dem gleich etwas entgegen, hinzu. Ein Bild, wie man es sich vielleicht selbst malen würde. Nicht überhöhend und auch nicht zu dick aufgetragen. Dass es bei den Mühen doch noch Spass macht.

Wiederum wissend und auch beabsichtigend, dass da was fehlt, von einem selbst ausgeblendet und nicht wahrgenommen. Vielleicht auch der blinde Fleck, den man von sich nicht sehen kann, sehen will.

Oder, soll ich erzählen, dass ich einen Buckel habe, damit jemand dann darauf reiten will? Nein, auch ich will das nicht, was andere von sich auch nicht wollen. Nobody is perfect. So what? Jeder halt nach seinem Vermögen.